Projekte

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»Eine erstaunliche Entdeckung!« (WDR3 TonArt)

„Pinsel & Bogen – von Farbklängen und Klangfarben“

Hiyoli Togawa ist fasziniert von zwei Gegenständen, die beide aus Holz und Haaren bestehen und vieles verbindet. Beide kreieren Emotionen über Farben, Schattierungen und Linien. Die Bratschistin setzt sich seit vielen Jahren mit bildender Kunst auseinander und stimmt sich vor dem Üben regelmäßig vor der Leinwand ein. Das Mischen von Farben, Komponieren von Farbübergängen, Schattierungen und Kontrasten – all das inspirieren die Künstlerin bei dem, was sie dann auf der Bratsche erzeugen möchte: Klangfarben.

Die Leidenschaft für Malerei hat die Bratschistin zu einem eigenen Format inspiriert: “Pinsel&Bogen – von Farbklängen und Klangfarben“. Den Bühnen-Hintergrund gestaltet eine Leinwand mit Video-Projektionen, die Hiyoli Togawa mit dem Video-Künstler und Regisseur Daniel Finkernagel gestaltet hat. Solo-Werke für Bratsche aus fünf Jahrhunderten treten in Dialog. Mit mal schnell gestrichenen, mal langsamen, getupften oder gekreisten Strichen. Farben und Klänge verschmelzen.. Eine sinnliche Erfahrung für Augen und Ohren, die das Publikum für Farbklänge und Klangfarben sensibilisiert.

„Dialog in Wort und Ton – moderierte Konzerte"

Hiyoli Togawa fasziniert ihr Publikum durch einen Dialog aus Wort und Ton. Wie ihre Musik, so sind auch ihre Moderationen getragen von Persönlichkeit, Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit. Die Konzertbesucher bekommen so tiefe Einblicke in ihr künstlerisches Denken. Es wird Bekanntes neu gehört und Neues klingt so, als wäre es vertraut. Durch den Dialog aus Wort und Ton erzeugt Hiyoli Togawa ein Konzerterlebnis mit einem besonderen Spannungsbogen, der noch lange nachklingt und zum Nachdenken anregt.

„Viola & Percussion – eine fesselnde Klang-Kombination“

Kammermusik für Viola und Schlagzeug? Das verfügbare Repertoire ist erwartungsgemäß überschaubar. Seit vielen Jahren bereichern Hiyoli Togawa und der Percussionist Alexej Gerassimez die Konzertprogramme mit immer neuen Arrangements um neue und überraschende Werke. Beide Künstler zeigen hier auf das virtuoseste ihre Vielseitigkeit: der musikalische Horizont reicht von barocken Tänzen und Präludien über impressionistische Klangmalerei à la Ravel&Debussy bis hin zu spanischem Flamenco oder argentinischem Tango. Romantisches Melos trifft auf kantige Avantgarde-Rhythmen. Ein mitreißendes Programm, das durch die kluge Balance aus Populärem und Neuem Klassik-Einsteiger ebenso wie Aficionados begeistert. Zu Bratsche, dezenter Singstimme, Vibraphon, Marimbaphon, Waterphone, Gong und großer Trommel gesellt sich natürlich die Stimme von Hiyoli Togawa, die in ihren persönlichen Moderationen immer wieder Brücken baut zwischen Publikum und Bühne.

„In 80 Minuten um die Welt – eine Klangreise mit Hiyoli Togawa“

Hiyoli Togawa ist vermutlich die einzige Bratschistin, die in einem Konzert japanische Volkslieder, Aboriginies-Klänge mit Werken von Bach und Ligeti kombiniert und sich bei allen zu Hause fühlt. Denn Hiyoli Togawa ist Weltbürgerin mit japanisch-australischen Wurzeln, aufgewachsen im Rheinland mit europäischer Kultur. Für die Künstlerin, die neben ihren drei Muttersprachen weitere drei lernte, ist Heimat ein globaler Begriff. Und mit der Bratsche reist sie von einem Takt zum anderen in 80 Minuten um die Welt. Jeder Zuhörer wird Fremdes und Vertrautes hören. Auch in diesem Format öffnen die Moderationen der Künstlerin die Türen zu vielen Erlebnisräumen, die sonst verschlossen blieben. Ein Konzerterlebnis, das das Publikum neugierig und offen macht für die Angebote und Kulturen dieser Welt.

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